Tag 8: Apfelwein im alten Peking der 1920er Jahre, auf der Qianmen-Straße

Im Vorfeld der Olympischen Sommerspiele 2008 wurden in Beijing mehrere Renovierungsprojekte durchgeführt, darunter auch die Renovierung der Qianmen-Straße, einem Handelszentrum des traditionellen Beijing mit einer über 700-jährigen Geschicht. Ihre Blütezeit erlebt die Qianmen-Straße im „alten Beijing“ der 1920er Jahren, so wurde sie auch wiederhergestellt. Wirklich gut geworden, sieht toll aus!

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Apfelwein auf Reisen – BWC-Dosenobst im alten Peking der 1920er Jahre und dem Blick auf ein Restaurant mit Peking-Ente im Angebot


Die Qianmen-Straße war eine der belebtesten und beliebtesten Handelsstraßen Beijings während der Ming- und der Qing-Dynastie, heute ist sie ein Touristenmagnet und Shoppingstraße mit Restaurants und einigem Fast Food, allerdings etwas höherpreisig. Auf dem Bild blicke ich in Richtung eines Restaurantes mit Enten-Spezialitäten, natürlich auch der berühmten „Peking-Ente“ (wer findet die Ente?). Es regnet übrigens nicht, die Dame links im Bild hält einen Sonnenschutzschirm in der Hand.

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Traditionelle Malerei in China – nach wie vor populär, auch im Kalenderformat

Im chinesischen Alltag sind klassische Motive chinesicher Malerei weit verbreitet, z.B. auf Geschirr, Textilien bis hin zu Werbeplakaten. Natürlich darf da der großformatige Wandkalender nicht fehlen, hier mit Baumblüten und Vögeln für die Monate Mai und Juni.

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Apfelwein auf Reisen – Neugierde am BWC-Dosenobst auch bei klassischen Motiven Chinesischer Malerei

Figurenmalerei, Landschaftsmalerei, sowie Blumen- und Vogelmalerei sind die drei großen Hauptthemen der Chinesischen Malerei. Bei den Tiermotiven sind noch vor dem Tiger, den Fischen und Insekten die Vögel das am häufigsten verwendete Motiv.
Symbole spielen in der chinesischen Kultur schon immer eine besonders große Rolle, das gilt natürlich auch für die Malerei. Die Bedeutung der Motive dieses Bildes muß ich aber noch ergründen und mir erklären lassen, vielleicht bei einer Apfelweinverkostung.

Die andauernde Popularität klassischer Motive der Chinesischen Malerei läßt sich vielleicht auch damit erklären, daß die traditionelle Malerei Chinas nicht um Originalität und einen ‚persönlichen‘ Stil bemüht ist (im Gegensatz zur Malerei des Abendlandes). „Vielmehr führt sie eine Schultradition fort; viele Maler finden erst im hohen Alter einen eigenen Stil. Dies bewirkt eine gewisse Zeitlosigkeit chinesischer Bilder.“ (s. Wikipedia)
Lesenswert von Radio China International: „Die Chinesische Malerei


Tag 6: Apfelwein und Kaiserpalast – ein fast himmlischer Blick auf die Verbotene Stadt in Beijing

Ein beeindruckender Blick auf die „Verbotene Stadt“ 紫禁城 Zǐjìnchéng, den Kaiserpalast 故宫 Gùgōng, vom „Kohlehügel“ im nördlich gelegenen Jingshan Park, den früher nur die Kaiser und ihr Gefolge hatten. Heute darf ihn selbst eine Dose Apfelwein pur genießen 😉

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Apfelwein auf Reisen – himmlisches BWC-Dosenobst genießt den einmaligen Blick auf die ehemals „Verbotene Stadt“


Die knapp 50 Meter hohen, künstlichen Hügel im Jingshan Park wurden vollständig aus dem Aushub der 52 Meter breiten und 6 Meter tiefen Wassergräben und Kanäle der „Verbotenen Stadt“ aufgeschichtet. Da am Fuß der Hügel die Kohle für den Kaiserpalast gelagert wurde, erhielten sie umgangssprachlich die Bezeichnung „Kohlehügel“. Vom höchsten Punkt der „Kohlehügel“ genießt man einen einzigartigen Rundumblick in alle Himmelsrichtungen über Peking und ist dem Himmel nahe. Früher durften keine Gebäude höher sein, als der Kaiserpalast, das gilt heute nur noch für das Stadtzentrum von Beijing.

Unter den Dächern des Kaiserpalastes befinden sich übrigens 8.886 Räume in 890 Palästen mit unzähligen Pavillons. „Einer Legende nach sollen es eigentlich 9.999½ Räume sein. Der halbe Raum hat symbolischen Charakter. Danach durfte nur der Himmel einen Palast mit 10.000 Räumen besitzen, daher mussten sich die ‚Söhne des Himmels‘ mit 9.999½ zufriedengeben.“ (s. Wikipedia: Verbotene Stadt)


Lächeln und Lachen, Höflichkeit und Humor in China

Was einem schnell in China auffällt, ist die Höflichkeit und lächelnde Freundlichkeit, mit der einem die meisten Menschen hier begegnen. Wenn man dann noch versucht, chinesisch zu sprechen, erntet man oftmals als Gegenreaktion ein Lächeln oder Lachen, das aber nicht böse gemeint ist, kein Auslachen, sondern ein lachendes Dankeschön! Das Anlächeln des Gegenüber gehört zudem zur Höflichkeitsetikette.
Abgesehen davon Lachen die Chinesen und Chinesinnen sehr gern und sehr viel!

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Apfelwein auf Reisen – BWC-Dosenobst liest chinesische Witze aus der Kaiserzeit

Sehr beliebt sind Comedy-Serien und Sketche im TV-Programm – aber auch in Zeitungen, Magazinen und Online wimmelt es von Karikaturen & Co., Witzen und Sprüchen. Humor in allen Spielarten wird sehr hoch geschätzt, u.a. in den sehr populären feinsinnig und humorigen Sinnsprüchen. So strahlt die Sonne auch bei Regen!
Dabei ist es für Westler oft nicht so einfach, ohne den sozio-kulturellen Hintergrund in die Tiefen des chinesischen Humors einzutauchen. Doch es gibt genügend Witze, die auch eine hessische Apfelweindose versteht, Apfelwein und feinsinniger Humor passen prima zusammen 😉 Hier mal einer aus der Kaiserzeit:

Ein Mann lädt einige Gäste zu sich zum Mittagessen ein, serviert aber kaum etwas zum Essen. Die Gäste haben gerade mit dem Essen angefangen, da ist auch schon alles aufgegessen.
Einer der Gäste fragt den Gastgeber, „Darf ich mir bitte eine Lampe leihen?“.
Erstaunt fragt der Gastgeber, „Wofür eine Lampe, es ist doch taghell?“.
Der Gast antwortet, „Ich kann das Essen auf den Tellern nicht sehen, deswegen möchte ich die Lampe haben, um besser sehen zu können!“.
😀

(Übersetzung durch meinen Apfelweinbotschafter)

Lachen mit Apfelwein in China 😀


Tag 5: Olympic Green und das Vogelnest – Olympiastadion Peking – Beijing

Blick auf das Olympic Green (den Olympiapark) mit dem Nationalstadion 国家体育场 Guójiā Tǐyùchǎng, umgangssprachlich „Vogelnest“ genannt, das am 18. April 2008 eröffnete Olympiastadion der Olympischen Sommerspiele und Sommer-Paralympics 2008 in Peking. Im Vogelnest fanden die Leichtathletik-Wettkämpfe, die Eröffnungs- und Schlussfeiern statt, sowie das Finale des Fußballturniers (paßt doch gut zur Fußball-Weltmeisterschaft).

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Apfelwein auf Reisen – BWC-Dosenblick auf das Olympic Green mit dem Olympiastadion, dem „Vogelnest“


Fussball-Weltmeisterschaft in Brasilien: China drückt Deutschland gegen Argentinien die Daumen

Der 4. Stern ist erkämpft! Die deutsche Fußballmannschaft hat sich in einem packendem WM-Finale gegen ebenbürtige Argentinier in der Verlängerung verdient mit 1:0 durchgesetzt, Götze sei Dank! Natürlich war das Endspiel auch in China zu sehen, die Chinesen haben dabei fast ausschließlich der deutschen Mannschaft die Daumen gedrückt, die hier hoch gelobt wird!

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Apfelwein auf Reisen – Finale der Fußball-WM GER-ARG in China mit Dosenobst und Flaschbier

Trotz der späten/frühen Stunde, das Spiel wurde Montagfrüh um drei Uhr nachts chinesischer Zeit angepfiffen, konnte ich so mit chinesischen Freunden und Bekannten das Finale mit Apfelwein und Bier in fast heimischer Fan-Atmosphäre gucken 🙂

Links zum Thema:


Tag 3: Der Trommelturm Beijing Gǔlóu 鼓楼

Zwischen den vielen Auftritten und Verkostungen, „I’m on a mission from Apfelwein!„, darf natürlich das Kulturprogramm nicht zu kurz kommen. Schließlich möchte ich möglichst viel über Land, Leute und die chinesische Kultur erfahren: Hier besichtige ich den Trommelturm, Gǔlóu 鼓楼 (Drum Tower), eines der alten Wahrzeichen der chinesischen Hauptstadt Beijing.

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Apfelwein auf Reisen – BWC-Dosenblick auf den Trommelturm im Norden von Peking

Der Trommelturm in Peking wurde ursprünglich an der nördlichen Stadtmauer errichtet und liegt heute im gleichnamigen Stadtviertel Gǔlóu. Er hatte einst zusammen mit dem nahe gelegenen Glockenturm die Funktion, wichtige Ereignisse zu verkünden und diente mit seinen großen Signaltrommeln auch der Zeitanzeige, z.B. für die tägliche Schließung der Stadttore von Peking. Sehr zu empfehlen ist es, einmal eine Trommelvorführung mitzuerleben, sehr beeindruckend und natürlich laut!


Im Auftrag des Apfelweins – on a mission from apple wine in China!

Warum ich in China unterwegs bin? Apfelwein gibt es doch weltweit, auch hier in China als süßen Fruchtwein Píngguǒjiǔ 苹果酒. Ja, schön und süß!, aber DAS ist genau der Punkt, hier gibt es eben keinen klassisch-fruchtigen Apfelwein, so wie wir ihn aus hessischen Landen kennen, als legga Stöffsche, von mir aus auch gespritzt oder als Mix!

Deshalb hat sich mein Apfelweinbotschafter auf die Socken gemacht und die Koffer mit viel Ebbelwoi vollgepackt. Logistisch war es notwendig, sich auf eine repräsentative und ansprechende Marke zu konzentrieren. Nach vielen Verkostungen habe ich ihn schließlich geschmacklich und optisch überzeugt, außerdem bin ich als Dosenobst ideal für so eine weite Reise verpackt.

So sind wir nun gemeinsam unterwegs, unterwegs im Reich der Mitte:
Im Auftrag des Apfelweins – on a mission from Apfelwein!
Natürlich „missionieren“ wir hier nicht nur für mich, sondern für alle anderen Marken und Sorten des Apfelweins aus unserer Stöffsche-Heimat!

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BWC – Bembel With Care im Auftrag des Apfelweins in China unterwegs – in a mission from apple wine!


Tag 2: warm und wolkiger Himmel über der Stadt Peking – Beijing

Blick in den wolkigen Himmel bei 28°C am frühen Nachmittag und schwül-feuchter Luft, zum Glück für mich nicht schweißtreibend 😉 In Deutschland ist es dagegen noch morgendlich frisch.
Der Zeitunterschied zu Beijing beträgt wegen der Zeitverschiebung 6 Stunden vor der dortigen Zeit. Glücklicherweise gibt es in der hiesigen Zeitzone keine Umstellung auf die Sommerzeit, so daß im Winter die Uhren in Beijing 7 Stunden vor der Zeit in Deutschland ticken.

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Apfelwein auf Reisen – BWC-Dosenblick in den wolkigen Himmel über Peking

Heute erkunde ich die unmittelbare Nachbarschaft meines Quartiers und lerne viele Bekannte und Freunde unserer chinesischen Gastgeber kennen.
Gestern wurde es noch recht spät, wir wurden mit einem üppigen und sehr leckeren Abendessen empfangen. Das war eine prima Gelegenheit, den Apfelsekt und Apfelwein zu verkosten. Dabei sind wir optisch (Flasche und Dose) und geschmacklich (Sekt wie Stöffsche, pur und Mix) sehr gut angekommen und haben viel Lob geerntet, neben den unvermeidlichen üblichen Höflichkeitsfloskeln.

Bei der Gelegenheit noch ein wenig Chinesisch für Anfänger, denn es wird sehr erfreut in China aufgenommen, wenn man versucht, chinesisch zu reden:
你好 – nǐ hǎo – Guten Tag, Hallo!
你们好 – nǐmen hǎo – Guten Tag, Hallo! (als Begrüßung für mehr als 1 Person)
你好吗? – nǐ hǎo ma? – Wie geht es Dir/Ihnen?
我很好 – wǒ hěn hǎo – Mir geht es (sehr) gut
你呢?- nǐ ne? – Und dir?
我也很好 – wǒ yě hěn hǎo – Mir geht es auch (sehr) gut


Erster Tag in China – ankommen, auspacken und Ausflug ins Herz Pekings – Beijing

Zum Glück ist der „Zeitzonenkater“ oder Jetlag für uns BWC-Dosen ein Fremdwort, so daß ich mich gleich nach der Ankunft in Peking – Beijing – und dem freudigen Empfang zu einer ersten, kleinen Ausfahrt aufmachen konnte. Mein Apfelweinbotschafter hat mich zuvor zur Begrüßung als Gastgeschenk zusammen mit der „Großen Schwarzen“ (dem Apfelwein-Sekt von BWC) überreicht, die Verkostung kommt dann am Abend.

Ich wollte unbedingt am Tian’anmen-Platz, Platz des himmlischen Friedens, oder auch 天安门广场, Tiān’ānmén Guǎngchǎng und der „Verbotenen Stadt“ 紫禁城 Zǐjìnchéng, dem ehemaligen Kaiserpalast 故宫 vorbeischauen, um zu begreifen, daß ich tatsächlich in China angekommen bin.

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Apfelwein auf Reisen – Mao Zedong und der Wächterlöwe vor dem Tor des himmlischen Friedens blicken neugierig auf die BWC-Dose

Das Foto kennt Ihr ja schon, der Beweis (auch für mich), endlich ist Apfelwein in der BWC-Dose im Herzen Chinas und im Herzen von Peking angekommen: Mao Zedong und der Wächterlöwe am Tor des himmlischen Friedens 天安门 Tiān’ānmén gucken schon sehr neugierig auf mich, „Was kommt denn da für’n leck’re Kram …“ 🙂

Der Löwe 狮子 shīzi ist in China übrigens nicht der „König der Tiere“, das ist hier der Tiger 老虎 lǎohǔ, der auch zu den 12 chinesischen Tierkreiszeichen gehört. Löwen gelten hier als mächtig und glücksbringend, deshalb wurden und werden sie in China gerne als Wachtiere benutzt, z.B. am Eingang von alten Tempeln, Gärten, Ämtern, aber auch Privathäusern oder Restaurants.